Aktuelles: Gemeinde Dettenheim

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Volkstrauertag am Sonntag, 13.11.2022

Artikel vom 18.11.2022

Rede von Bürgermeisterin Ute Göbelbecker zum Volktrauertag

Meine sehr geehrten Damen und Herren,
liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
ich begrüße Sie zu unserer diesjährigen Gedenkfeier zum Volkstrauertag 2022 und danke Ihnen, dass Sie sich die Zeit nehmen.
Ganz an den Anfang meiner Ausführungen stelle ich meinen herzlichen Dank an die Sängervereinigung die unsere Gedanken musikalisch begleiten sowie Herrn Pfarrer Roth.Wir alle waren schon einmal auf einem Soldatenfriedhof oder zumindest an Gedenkstätten für die gefallenen Soldaten. Was geht uns Menschen dabei durch den Kopf?
Ich empfinde Kriegsgräberstätten und Soldatenfriedhöfe als Zeichen für die Versöhnung zwischen den Völkern. Dort ruhen Soldaten der kriegsbeteiligten Länder unter einer Erde – seien es Russen, Amerikaner, Deutsche oder Franzosen. Über ihren Gräbern weht der gleiche Wind und scheint die gleiche Sonne. Hier wird die Sinnlosigkeit des Krieges besonders deutlich.
Die Gefallenengedenkfeier ist eine Veranstaltung, mit der die Menschen meiner Generation und Jüngere großteils nichts mehr anzufangen wissen, weil sie aus einer längst vergangenen und wie wir meinen überholten Zeit stamme.
„Die Gefallenengedenkfeier - das hat doch irgendetwas mit Krieg, mit Soldaten, mit Schicksalen, mit den Erlebnissen einer anderen Generation, mit Vergangenem, mit Tod und Trauer zu tun“, so lauten Antworten auf die Frage nach dem Sinn und der Bedeutung.
Aber stimmen diese Antworten heute noch? Wie nahe ist der Krieg in Europa zu uns in die westliche Welt gerückt? Es fallen zum Glück keine Bomben in Deutschland, aber in einem Handels- und Cyberkrieg befinden wir uns alle Male. Die Auswirkungen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine erschüttern die ganze Welt. Tote, Verletzte, Vertreibungen, Kriegsverbrechen, Zerstörung – wir sehen es allabendlich in den Nachrichten. Wir sehen Bilder aus der Ukraine, von denen wir gehofft hatten, dass es solche Bilder gerade auf unserem Kontinent niemals wieder gibt. Von Berlin bis zur ukrainischen Grenze ist es genauso weit wie von Berlin nach Brüssel.
Deshalb denken wir in diesem Jahr im Besonderen an die Kriegstoten und ihre Angehörigen in der Ukraine: Der vielen in den vergangenen Monaten gefallenen Soldaten und getöteten Zivilisten.
„Hunderttausend Tote, das ist eine Statistik. Aber einer, der fortgeht und nicht wiederkommt, das schmerzt – das ist viel mehr“, so äußerte einmal Antoine de Saint-Exupéry. Diese hunderttausend Toten sind aber auch „hunderttausend“ Namen und Schicksale.
Die Zahl der über 120 Millionen Menschen, die in den beiden Weltkriegen Leben oder Gesundheit verloren verschmilzt mit den Schicksalen der Menschen in den Kriegsgebieten heute.
Denn letztlich geht es um den einzelnen Menschen, um seine Wünsche und Hoffnungen auf eine Zukunft, die durch den Krieg brutal zerstört wurden und werden.
Viele der Gefallenen des 1. Und 2. Weltkrieges haben auf den Kriegsgräberstätten des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge ihre letzte Ruhestätte gefunden. Und Putins Krieg in der Ukraine sorgt für traurigen Nachschub.
Deshalb ist die Mahnung zum Frieden, die wir mit dem heutigen Gedenktag aussprechen, nach wie vor aktuell.
Die Gefallenengedenkfeier ist notwendig, gibt sie doch den Menschen die Möglichkeit, inne zu halten, sich wieder einmal die Folgen von Krieg und Gewalt zu vergegenwärtigen, die eigene Haltung zu überdenken und an die Verantwortlichen, die Politiker und jeden Einzelnen zu appellieren, andere Wege einer Konfliktlösung zu finden. Leider scheint dies im aktuellen Konflikt (noch) nicht möglich zu sein. Zum Reden gehören eben immer Zwei.
Und so gedenken wir heute, nicht den Kriegshelden, sondern den Kriegsopfern, den Opfern von Gewalt und Terror - und das sind neben den Soldaten, auch Männer, Frauen und Kinder, Zwangsarbeiter, Verfolgte und Vertriebene und in den Gefangenenlagern und KZs verstorbene Menschen. Deshalb gelten die Erinnerung, das Gedenken und die Trauer allen Opfern von Krieg und Gewalt. Die Gefallenengedenkfeier gibt uns allen die Gelegenheit, über Vergangenes nachzudenken und öffnet gleichzeitig den Blick für die Gegenwart und Zukunft.
Sehen wir daher die Gefallenengedenkfeier als ein wichtiges Erbe an. Benutzen wir sie zum Innehalten, zum Nachdenken über Krieg und Gewalt, über uns und unsere Mitmenschen in Europa und der Welt und wie wir mit den Folgen und Auswirkungen der aktuellen Konflikte umgehen.
In diesem Sinne spreche ich in unser aller Namen das Totengedenken.
Wir denken heutean die Opfer von Gewalt und Krieg, an Kinder, Frauen und Männer aller Völker.
Wir gedenkender Soldaten, die in den Weltkriegen starben, der Menschen, die durch Kriegshandlungen oder danach in Gefangenschaft, als Vertriebe und Flüchtlinge ihr Leben verloren.
Wir gedenken derer,die verfolgt und getötet wurden, weil sie einem anderen Volk angehörten, einer anderen Rasse zugerechnet wurden oder deren Leben wegen einer Krankheit oder Behinderung als lebensunwert bezeichnet wurde.
Wir gedenken derer,die ums Leben kamen, weil sie Widerstand gegen Gewaltherrschaft geleistet haben, und derer, die den Tod fanden, weil sie an ihrer Überzeugung oder an ihrem Glauben festhielten.
Wir trauernum die Opfer der Kriege und Bürgerkriege unserer Tage, um die Opfer von Terrorismus und politischer Verfolgung, um die Bundeswehrsoldaten und anderen Einsatzkräfte, die im Auslandseinsatz ihr Leben verloren.
Wir gedenken heute auch derer,die bei und durch Hass und Gewalt gegen Fremde und Schwache Opfer geworden sind.
Wir trauern mit den Müttern und mit allen, die Leid tragen um die Toten. Aber unser Leben steht im Zeichen der Hoffnung und Versöhnung unter den Menschen und Völkern, und unsere Verantwortung gilt dem Frieden unter den Menschen zu Hause und in der Welt.