Volkstrauertag - Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt am Volkstrauertag

Dettenheim, den 08.11.2019

Das kalendarische Jahr neigt sich so langsam dem Ende zu. Die Tage werden kürzer und die Natur legt eine Vegetationspause ein. Auch wir halten inne. Wir ziehen Bilanz über das Geschehene, Erledigte, aber auch Versäumte. Allerseelen, Totensonntag und Volkstrauertag prägen den November. Diese Gedenktage laden uns ein, über unser Tun und Lassen nachzudenken. Am Volkstrauertag wird in besonderer Weise Millionen gefallener Soldaten und Zivilisten der beiden großen Weltkriege gedacht. Der Volkstrauertag darf nicht in der Tradition erschöpfen. Er ist ein Gedenktag, den wir aktuell brauchen. Er schützt vor dem Vergessen und Verdrängen. Er mahnt uns an, die richtigen Schlüsse aus den Schreckensbildern der Vergangenheit zu ziehen. Seine
Losung ist: Gegen Krieg und Gewalt – für Frieden, Freiheit,
Gerechtigkeit und Menschlichkeit!

 

Gewalt ist noch immer weltweit verbreitet. In vielen Teilen der Welt werden Menschen Opfer von sinnlosen Kriegen, Verfolgung, Vertreibung und Terror. So dürfen wir gerade am Volkstrauertag die jungen Soldaten und Einsatzkräfte, die in Afghanistan, Afrika und dem Nahen Osten ihr Leben riskieren, nicht vergessen. Insbesondere vor dem Hintergrund der Militäroffensive in Nordsyrien vor wenigen Tagen und einer möglichen Beteiligung der Bundeswehr. Auch in Dettenheim finden wir uns zum Gedenken an den Ehrenmälern ein und zeigen damit, dass wir die Opfer von Gewalt und Krieg nicht vergessen haben. Der Gottesdienst am 17.11.2019 in Liedolsheim beginnt um 09:45 Uhr, in Rußheim um 10:00 Uhr. Die Gedenkfeier nach dem Gottesdienst wird vom Musikverein Liedolsheim 1912 e.V. begleitet. Die Gedenkfeier in Rußheim wird vom Gesangverein 1873 Rußheim e.V. musikalisch umrahmt. Die Ansprachen werden von Frau Bürgermeisterin Ute Göbelbecker bzw. Herrn Ortsvorsteher Nico Reinacher gehalten.
Im Anschluss werden Kränze in Liedolsheim an den Ehrenmalen und in Rußheim am Ehrenmal bei der Kirche und auf dem Friedhof zum Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt niedergelegt.


Wir laden die ganze Bevölkerung zur Teilnahme an den
Gottesdiensten und Gedenkfeiern ein. Geben wir den Opfern von Krieg und Gewalt eine Stunde unseres Sonntags zum Gedenken.

 

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